Das war der DGH Vereinsausflug 2017

DGH

Ankunft am Freitag, 08.09.2017

Wir waren fast alle pünktlich am Treffpunkt Waldkirch „Landeplatz Heimeck“. Der Verkehr, Baustellen und Unfälle haben Diether Beck und Wolfgang Dietrich ausgebremst. Das war jedoch weiter nicht schlimm, weil wir an diesem Tag wegen des vorherrschenden Starkwindes sowieso nicht Fliegen konnten. Um 12:00 Uhr sind die letzten dann eingetroffen.

Nachdem der Landeplatz ausgiebig begutachtet wurde, sind wir mit verdichteten Autos gemeinsam zum Startplatz Kandel gefahren. Erwartungsgemäß wurden wir mit einem noch stärkeren Wind empfangen. Bei einem kleinen Spaziergang auf der Kandelhöhe haben wir uns den frischen Wind um die Nase wehen lassen.
Gott sei Dank hatte die unteren Kneipe offen, wo wir eine Kleinigkeit essen und trinken konnten.

Am frühen Abend suchten wir dann unser Hotel und Gasthaus Löwen in Waldkirch-Buchholz auf und quartierten uns ein. Bei einem guten Abendessen und guten Getränken mit heißen Diskussionen hat man den Tag ausklingen lassen.
Bei den „Wirtshaushockern“ hat der Wirt etwas nachgeholfen, dass endlich Nachtruhe einkehrte.

Samstag, 09.09.2017

Es war Wind und Regen an diesem Tag im Internet angesagt, was auch prompt zutraf. Zuerst mal gut frühstücken und dann sieht man weiter, war die Devise, was auch jeder ausgiebig tat.
Die Kurkarte berechtigte uns kostenlos mit der Bahn nach Freiburg zu fahren, was wir gerne in Anspruch nahmen.
Mit Regenkleidung ausgestattet haben wir die Freiburger Altstadt rund um das Münster besichtigt. Auf dem Marktplatz, zwischen allem Feilgebotenen, haben einige einen Federweisen entdeckt und zu sich genommen; in der Hoffnung, er richtet keinen Schaden an. Auch für die Mädels gab es einiges zu entdecken. Nur gucken! Damit fiel der Schaden in Partners Geldbörse nur gering aus.

Die Stadt war übervoll, zumal auch der BVB zu Gast bei dem FC Freiburg war. Nach langem hin und her haben wir mit der großen Truppe bei einem lustigen Italiener im Straßenkaffee Platz gefunden. Das Wetter spielte mit.

Der Besuch in der Markthalle war sehr interessant mit all den orientalischen Gerüchen. Platznehmen konnte man mit der großen Truppe dennoch nicht, es ging sehr beengt und laut zu.

Unser Gaststätte Löwen in Buchholz wollte, dass wir um 18:00Uhr oder erst um 21:00Uhr zum Essen kommen. Für uns nicht akzeptabel, deshalb waren wir auf der Suche nach einem Speiselokal für den Abend. Das ging aber total ins Leere, die Stadt war ausgebucht! Somit traten wir für 18:00Uhr verspätet die Rückfahrt an. Bei der Ankunft stellte sich heraus, dass mit der Essenszeit inzwischen keine Probleme gab.

Sonntag, 10.09.2017

Voller Hoffnung wurde am Morgen beim Frühstückstisch schon wegen des Wetters gegoogelt. Die Wolken standen noch auf halber Höhe zum Kandel. Nach 2-tägiger Abstinenz kam man schnell in die Puschen und traf sich am Landeplatz Heimeck bei den einheimischen Fliegern. Vom DGFC-Vorstand Roland Wörle wurden wir in Empfang genommen und eingewiesen, wie wir zu landen haben. Schnell wurden die Autos verdichtet und es ging nach oben. Hier wurden wir mit Nebel empfangen. Die Einheimischen Flieger machten uns jedoch Hoffnung mit einem guten Flugtag, ihr Wort in Gottes Ohr!

In Ruhe aufbauen tat auch mal gut. Und siehe da, die Wolken schoben nach oben und der Blick ins Tal war frei. Roland Wörle startete von den Drachenfliegern als erster und fand am Südhang auch gleich Anschluss. Später ließ er sich mit den Wolken versetzen und verschwand in Richtung Osten. Unser Starrflügelpilot Diether Beck tat es ihm gleich und waren dann schnell auch nicht mehr zu sehen.

Danach gingen Harald Müller, Wolfgang Kercher, dann Rolf Kißling und gleich darauf Axel Schaffroth auf die Rampe.

Harald Müller und Wolfgang Kercher gelang es Startüberhöhung zu bekommen, die anderen zwei mussten sich mit herumschruppen in Starthöhe begnügen. Zwischendurch ging es ganz schön abwärts, doch die einsetzende seichte Thermik mit Hangaufwind an bestimmten Gräten sorgte, dass man wieder auf Starthöhe kam. Für die Flexis war es schwierig das Optimale auszufliegen, da wir das Gelände auch nicht kannten. So war es dann nicht verwunderlich, dass wir uns langsam nach unten schafften. Nach ca. 45 Minuten Flugzeit standen wir drei dann nach einer anspruchsvollen Landung auf der Landewiese und waren nicht ganz unzufrieden, zumal die einheimischen Flexiflieger keine besseren Ergebnisse hatten.

Wolfgang Kercher hat sein Glück am nächsten Berg Richtung Osten versucht und musste wegen ausbleibender Thermik zurück zum Landeplatz, die er aber streckenmäßig nicht mehr schaffte. Ein Kilometer vor dem Landeplatz konnte er auf einer gemähten Wiese gut landen.

Diether Beck hat es geschafft anfangs die seichte Thermik zu überbrücken und die einsetzende Thermik voll auszunutzen. Nach ca. 2 Stunden landete er auf der Landewiese Heimeck.

Unser Gleitschirmpilot Jürgen Kuckert nutzte die Gelegenheit zum Üben und startete 2 Mal. Er konnte mit dem Vereinsbus mitfahren.
Disco, der auch zur Gleitschirmfraktion übergewechselt ist, pokerte wie immer und wartete mit dem Start auf bessere Thermik und eine weiter ansteigende Basis. Er wurde mit einem wunderschönen Flug mit einer maximalen Höhe von 2014 m über NN belohnt und schwebte nach 2 1/2 Stunden Flug und total durchgefroren aber happy am Landeplatz ein.

Am frühen Abend traf man sich im Biergarten vom Campingplatz und ließ den Tag ausklingen.
Nicht allzu spät trat einer nach dem andern dann den Heimweg an.

Fazit

Festzustellen war, dass wieder wenige Mitglieder den Ausflug als gemeinsames Event genutzt haben. Eigentlich schade!
Die Teilnehmer haben trotz des Wetters drei entspannte Tage erleben können. Zum einen wurden gute Gespräche geführt und zum anderen konnte man mit der Besichtigung von Freiburg auch was für Bildung und Geist tun. Abschließend noch einem schönen Flug zu bekommen, tat der Seele gut. Vielleicht waren wir zu ungeduldig am Start und hätten noch ein bisschen auf die Thermik warten sollen, dann wäre der Lohn sicherlich besser ausgefallen. Das tat aber der Stimmung dennoch keinen Abbruch.

Vielleicht eine Wiederholung im nächsten Jahr, auch gerne an einem anderen Ort?

19.09.2017

Axel Schaffroth

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